Häufige Fragen und Antworten zum Leitlinienprozess

Die Stadt hat im Jahr 2018 unter intensiver Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Die „Etablierung einer Beteiligungskultur“ in Bad Homburg hat sich daraus als eines der zentralen Handlungsfelder für die Zukunft ergeben. Leitlinien liefern einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Durchführung von Bürgerbeteiligung. Sie liefern Orientierung durch Standards und Leitplanken. Gleichzeitig stärken sie insgesamt die Verbindlichkeit von Bürgerbeteiligung und ermöglichen die Evaluation von Bürgerbeteiligungsprozessen.

Leitlinien betreffen alle in Bad Homburg. Daher können die Spielregeln für Bürgerbeteiligung nicht „von oben“ verordnet werden, sondern müssen zusammen von Bürgerschaft, Politik und Stadtverwaltung erarbeitet werden. Schließlich sollen die Leitlinien letztendlich von allen akzeptiert, umgesetzt und gelebt werden. Wir sprechen von einer trialogischen Zusammenarbeit: Bürgerschaft, Politik und Verwaltung entwickeln die neuen Spielregeln zusammen im engen Austausch.

Workshops, Vor-Ort-Veranstaltungen, Online- und Offline-Formate für Bürgerschaft, Politik und Stadtverwaltung ermöglichen einen engen Austausch und helfen dabei, ein gemeinsames Verständnis von Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Die inhaltliche Arbeit am Leitliniendokument treibt im Jahresverlauf das Entwicklungsteam voran.